Montag, 25. Juli 2016

25.7.2016 Hali - Jökulsarlon - Skaftafell - Hali


Am nächsten Morgen: noch  mehr Regen, noch mehr Wolken. Da ist auch der erneute Ausflug zur Gletscherseeküste nicht nett. Ich halte die K3 unter meiner Jacke versteckt, da zwar die Kamera aber wohl nicht das Objektiv wasserdicht sein soll.
Gut, dass aber die Pentax K1 und das Objektiv wasserdicht sind - hoffentlich. Beide sind am Schluss kletschnass! Wir versuchen uns nochmal an Langzeitaufnahmen von einigen Eisbrocken. Heute werden die Aufnahmen schon besser, aber das schöne Licht fehlt.
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Danach müssen wir erst noch mal zurück ins Hotel, die nassen Klamotten tauschen. Dann fahren wir einfach so lange nach Westen, bis die Sonne scheint. Das ist dann in Skaftafell, knapp 70 km vom Hotel entfernt. Auf dem Weg dorthin kommen wir am Svinafellsjökull vorbei, den wir uns kurz zusammen mit einer osteuropäischen Besuchergruppe erwandern.
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Im Nationalpark Skaftafell gehen wir zunächst zum Skaftafelljökull. Der ist allerdings - Klimawandel sei Dank - sehr enttäuschend. Das Eis ist einfach schon viel zu weit zurück gewichen, um noch beeindruckend zu sein.
Den Rundweg, 3,6 km insgesamt hin und zurück, hätte man  sich sparen können.
Der Trail zum Svartifoss hat die gleiche Trail-Länge, beinhaltet aber noch 140 m Höhenunterschied.
Trotzdem lohnt sich das schon eher. Unterwegs kommt man am Hundafoss vorbei...
...dann sieht man den Svartifoss von oben...
... und steigt dann zu ihm hinab. Leider ist es hier ziemlich überbevölkert, so dass es erst mal wieder Streit mit den Touristen gibt, die es trotz Verbotsschildern nicht lassen können, sich auf den Felsen vor dem Fall zu postieren und so allen im Weg zu stehen, die auf der regulären Aussichtsplattform ein Foto machen wollen (Thomas kann da echt böse werden). 
Am Fuß des Falls zeigt sich in der Gischt in der prallen Sonne eine Art Regenbogen.
Auf dem Rückweg hat man einen schönen Blick von oben über die Gegend.
Unterwegs zurück in Richtung Hali wollen wir eigentlich irgendwo schon mal was essen, haben aber kein Glück in dem Dorf, in dem diese schöne kleine Kirche neben einem netten grünen Friedhof steht:
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Dann schauen wir uns eben noch den Fjälljökulsarlon an und laufen ein wenig am Strand dieser Gletscherlagune entlang...
... als die Sonne auch hier herauskommt und ein wenig Blau ins Wasser zaubert.

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Da sie sowieso am Weg liegt und es ja jeden halben Tag anders dort aussieht, halten wir natürlich auch noch mal an der Jökulsarlon-Küste, wo am Nachmittag RIESIGE Eisbrocken herumliegen. Erst der Vergleich mit dem Menschen daneben zeigt die wahre Größe auf.
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Aber auch kleinere, filigranere Brocken  haben ihren Reiz.
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Wo wir einmal da sind schauen wir auch noch mal kurz an der Lagune vorbei  – jetzt auch mal bei besserem Wetter, bei dem der blaue Himmel interessante Strukturen in Langzeitaufnahmen zaubert. 
Nach den Meatballs zum Abendessen fahren wir noch mal zur Abendstimmung dorthin.

Ja, heute gibt es eine Art Sonnenuntergang an der Lagune. Den fängt Thomas hauptsächlich mit der K1 ein. 
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Ich fahre tatsächlich die ersten paar 100 m mit dem Qashqai – über die Brücke zum Strand. Dort entdecke ich beim Aussteigen eine Raubmöve, die ich gerade noch erwische, bevor sie losfliegt.
Erst einmal versuche ich den pastellfarbenen Himmel im Osten, also gegenüber vom Sonnenuntergang mit einigen Eisbrocken in Szene zu setzen:
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Kurze Zeit später zeigen  sich goldene Sonnenstrahlen auf  Eisbrocken und Wellen.
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Einige Asiaten machen Fotos von transparenten Eisbrocken, die sie sich fotogen ins Abendlicht legen. Ich halte mich seitlich von denen und mache einfach auch Fotos davon...
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Kommentare:

  1. Und Kötbullar hättet ihr auch bei IKEA haben können. ;o)

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  2. Die Bilder mit Dir sind sehr schö, um die Größenverhältnisse zu zeigen.

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