Montag, 11. Juli 2016

11.7.2016 Hellnar - Snaefellsjökull Nationalpark - Stykkisholmur - Latrabjarg



Nach einer kalten und hellen „Nacht“ machen wir um 5.30 Uhr eine Ortserkundung, den Küstenweg entlang. Die frühmorgendliche Szenerie mit schwarzen Lavafelsen hat was. 
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Ein Rotschenkel begrüßt uns am Strand.
Ein Anwohner hat sein Haus in den isländischen Nationalfarben gestaltet.
Auch die Kirche am Dorf kann gut gefallen (in HDR zumindest).
Und Thomas erwischt ein Vögelein.
Wetter ist ganz gut und bleibt es auch. Um 7.30 Uhr ein sehr gutes Frühstück im Hotel Hellnar.
Dann in den Snaefellsness Nationalpark um den Gletscher herum.  Hier ein Blick auf den Gletscher (noch vom Hotel Hellnar aus:
Unterwegs viele Fotostopps, u.a. an einem eher hässlichen Leuchtturm, neben dem aber ganz fotogene Felsen stehen...
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... in denen Dickschnabellummen...
... und Möwen brüten.
An einem Vulkanberg ...
...mit vorgelagerten Felsen halten wir uns einen Moment auf.
Dieses Foto erinnert an ein ähnliches aus den USA, wobei hier die Steine einen schöneren Kontrast bilden in ihrem Grau.
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Wir machen uns die Mühe, einen besteigbaren Krater hinaufzukraxeln - es ist SEHR WINDIG!!
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Schließlich kommen meine neuen Gummistiefel am Kirkjufellsfoss zum Einsatz.
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Der ist eigentlich berühmt für eine andere Blickrichtung - die wir in dem Moment nicht im Kopf hatten. Ich hatte zwar gelesen, dass der Berg im Hintergrund mit dem Fall zusammen DAS Motiv wäre, habe den aber nur genau EINMAL drauf, und zwar hier:
Interessant, was aus so einem (bereits mit tonemapping bearbeiteten) Bild werden kann, wenn man mal eine Bearbeitung mit LandscapePro versucht (mein erster Versuch mit dem Programm):
Die Zeit reicht nicht, um weitere Schlenker einzubauen, da wir ja die Fähre bekommen müssen, also fahren wir auf direktem Weg an der berühmten Kirche vorbei (die ein tolles Motiv vor den dahinter liegenden Bergen abgeben soll - aber nicht in diesem Dunst heute, also ein anderer Blickwinkel)...,
... nach Stykkisholmur zur Fähre. Dort essen wir Waffeln mit komisch schmeckender Sahne bzw. Marmelade und  hoffen, dass dies – Jägermeister sei Dank – keinen durchschlagenden Erfolg haben wird. 
Nachdem wir dem kleinen Minileuchtturm des Hafens oben auf einer Anhöhe einen kurzen Besuch abgestattet haben, ...
... fährt Thomas das Auto auf die Fähre (die Passagiere müssen zu Fuß zusteigen).
Nach der Hafenausfahrt...
... ist die Fährüberfahrt trotz kurzem Stopp an der Insel Flatey recht ereignislos und somit langweilig. Ziemlich frisch so im Wind - trotz Sonne.
Bin ganz schön durchgefroren. Nach der Ankunft zunächst normale Straße und am Schluss noch über 30 km Schotterpiste mit Schlaglöchern zum Hotel. Am Anfang der Straße liegt ein Schiffswrack zum Bestaunen.
Sind gerade rechtzeitig im Hotel, um noch ein Abendessen zu bekommen. Es gibt keine Auswahl sondern ein festes Menü, bestehend aus Spargelcreme-Suppe, gekochtem Fisch auf Reis und Erdbeermousse zum Schluss.
Alles sehr lecker aber auch entsprechend teuer angesichts der Monopolstellung hier am Ende der Straße. Wir werden schauen, dass wir Morgen unterwegs in einem der Orte an denen wir vorbeikommen, etwas essen, zumal es morgen im Hotel wohl Lamm geben soll - und das mag Thomas ja eher nicht.
Noch ganz kurz draußen etwas Abendlicht einfangen...
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... dann duschen und ins Bett – keine Lust, über die Schotterpiste noch irgendwohin zu fahren.

Kommentare:

  1. Sehr schön. Also genug wenig Licht für Langzeitaufnahmen. Und lächelnde Reisende. Island macht fröhlich :o)

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    1. Hihi, genug wenig Licht - und genug Filter (Rollei-Filtersystem).

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  2. Klasse, die Lummies könnte man noch etwas herausstellen.

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    1. Meinst Du das lohnt? Die waren doch ziemnlich weit weg da am Felsen.

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    2. Schon besser. Ich fand halt, dass sie nicht im Dunkeln verschwinden sollten.

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